Manipulations­sichere Befestigungs­technik

Patentangemeldete Technologie – vorgestellt auf der BAUMA 2025 in München.
2025
Manipulationssichere Bauzaunklemme
Abbildung Funktionsprinzip manipulationssichere Schraubverbindung
Im nicht lösbaren Zustand dreht sich der Schraubenkopf durch, sodass kein Drehmoment übertragen werden kann. Erst nach elektrischer oder thermischer Aktivierung der Feder drückt diese eine Sechskantwelle in den Schraubenkopf, sodass ein Lösen der Schraube ermöglicht wird.

Patent­angemeldete Technologie auf Basis thermischer Formgedächtnis­legierungen

Gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft hat IV Metall einen neuartigen Schraubmechanismus entwickelt und zum Patent angemeldet, der sich mit konventionellem Werkzeug nicht lösen lässt.

Das Funktionsprinzip basiert auf einer Feder aus thermischer Formgedächtnislegierung und einer innenliegenden Sechskantwelle. Im gesperrten Zustand dreht sich der Schraubenkopf frei, sodass kein Drehmoment auf den Schraubenschaft übertragen werden kann. Erst durch eine gezielte elektrische oder thermische Aktivierung wird die Sechskantwelle in den Schraubenkopf bewegt und die Verbindung kann gelöst werden.

Die Bauzaunklemme ist erst der Anfang

Die Technologie ist jedoch nicht auf Bauzaunklemmen beschränkt

Das zugrunde liegende Funktionsprinzip eröffnet weitere Möglichkeiten für manipulationssichere Befestigungs- und Verriegelungslösungen. Weitere Anwendungen befinden sich bei IV Metall bereits in der Entwicklung.
Aus einer konkreten Anwendung entsteht eine Technologieplattform für manipulationssichere Befestigungslösungen.
Gemeinsam mit starken Partnern aus der Wissenschaft entwickelt IV Metall innovative technische Lösungen für neue industrielle Anwendungen.“